Der Fußballmannschaftskapitän meines Freundes

Ich greife in den Kleiderschrank nach einem schwarzen Minikleid. Ich betrachte es ein wenig überrascht. Ich hätte fast vergessen, dass ich es überhaupt gekauft hatte. Das Preisschild hängt immer noch dran, sehe ich.

Wenn ich mich nicht falsch erinnere, habe ich das Kleid vor vier-fünf Monaten gekauft, als ich mit meinen Freundinnen in der Stadt war. Ja, das stimmt, jetzt weiß ich es. Ich habe es in Breuninger gekauft.

Damals war es mir noch ein wenig zu eng um die Hüften. Das letzte halbe Jahr bin ich aber mehrmals die Woche joggen gewesen und habe nur am Wochenende Süßes gegessen – vielleicht passt es mir jetzt oder fühlt sich zumindest nicht mehr wie ein Spandex-Kostüm an. Ich werde es jedenfalls anprobieren.

Es wäre eine willkommene, erfreuliche Neuigkeit, würde es mir passen, denn meine Laune ist ehrlich gesagt mies. Ich bin genervt – das gebe ich gerne zu – aber mit gutem Grund. Mein Freund, Martin, baut immer wieder Mist und lernt nie aus seinen Fehlern. Gestern war keine Ausnahme. Der Idiot.

Ich hatte Stunden darauf verwendet, uns etwas Leckeres zu Abend zu kochen, und den Tisch mit Tuch, Kerzen und Weingläsern gedeckt. Obwohl wir keine weiteren Pläne hatten, als zusammen zu essen und Zeit zu verbringen, hatte ich mich geduscht, ein schönes Kleid angezogen und mich geschminkt – für ihn, den Trottel, natürlich. Ich hatte sogar meine Beine rasiert, mich in leckeren Öls eingecremt und meine Haare geföhnt und geglättet, bis sie glänzten.

Ich wusste, dass er gerade viel zu tun hatte auf der Arbeit und dass sein Arbeitstag stressig werden würde. Deshalb hatte ich Zeit und Energie darin investiert, einen gemütlichen und entspannenden Abend für ihn beziehungsweise uns zu planen.

Am Tag davor hatte er sich beschwert, dass sein Chef zwei wichtige Kundentreffen an einem Tag für ihn eingeplant hätte. Beide Kunden stellen hohe Ansprüche und die Präsentationen seien nicht mal halb fertig. Er müsste also nicht nur sein Bestes leisten, sondern auch kreativ und einfallsreich sein, um zu vermeiden, dass sie das Treffen unzufrieden verließen.

Ich hatte ihn fürsorglich mit verständnisvollen Augen angeschaut, während er sein Herz ausschüttete und seine Sorgen in Worte fasste. Ich hatte ihn nicht ein Mal unterbrochen. Ab und zu hatte ich ein kleines „Ja, das verstehe ich,“ oder „Das ist auch nicht in Ordnung“ geäußert, um ihm zu zeigen, dass ich aufmerksam zuhörte.

Mein Mitleid war nicht vorgetäuscht. Ich verstand ihn wirklich und unterstützte ihn immer, wenn es Probleme auf der Arbeit gab. Das war leider öfters der Fall, seit er bei der neuen Firma angefangen hatte. Sein Chef hatte sein Talent und seine Gutmütigkeit gleich erkannt und nutzte sein gutes Herz beziehungsweise seine fehlende Fähigkeit, Nein zu sagen, zu seinem Vorteil aus.

Als ich Martins Chef, Lars, das erste Mal traf – ein etwas schmieriger, dominanter Typ, der keine anderen Menschen wirklich zuhörte und dessen Blick stets flackend und uninteressiert erschien – begann mein sprießender Hass auf ihn.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass viele Menschen sich von seinen hübschen und charmanten Zügen verführen lassen – er ist nämlich sowohl begabt als auch witzig – doch ich gehöre nicht dazu. Ich habe ihn längst als egozentrischen Strategen mit einer versteckten Agenda durchschaut. Es gibt einen Hintergedanken mit allem, was er tut, auch wenn es nach außen sympathisch und altruistisch erscheinen mag. Keine anderen Menschen bedeuten ihm etwas, nicht mal seine Frau. Martin zufolge ist er ihr mehrmals fremdgegangen. Furchtbarer Mann.

Mein Hass auf ihn wurde nicht gerade geringer, als ich gestern mitten im Kochen eine Nachricht von Martin erhielt, dass Lars ihn ins Restaurant eingeladen hätte: „Hallo Schatz! Die Kundentreffen liefen – wider alles Erwarten – hervorragend. Einer der beiden willigte sogar ein, einen größeren Vertrag abzuschließen. Ich weiß, ich hätte dir versprochen, heute Abend nach Hause zu kommen, damit wir den Abend zusammen verbringen könnten, aber Lars hat mich ins neue, teure Restaurant eingeladen. Das kann ich nicht ablehnen. Wäre auch für meine Rolle in der Firma gut – SORRY!“

Als ob Caps Lock seine Entschuldigung irgendwie schwerwiegender machen würde. Er sollte wissen, dass ich nicht einfach mit den Achseln zucken und vergessen würde, dass er mich sitzen ließ, nachdem ich mehr Stunden und Energie darin investiert hatte, einen gemütlichen und romantischen Abend für ihn und uns zu planen. No fucking way.

Ich hatte sogar eine Überraschung für ihn geplant und einen Womanizer-Vibrator gekauft, mit dem ich ihm nach dem Essen eine heiße Show vorführen würde.

Unser Date war zwar abgeblasen, ich war aber nicht bereit, meine Show auch noch abzusagen und beschloss, sie trotzdem vorzuführen, nur ohne Publikum. Oder vielleicht nicht ganz.

Der neue Vibrator erwies sich nämlich als sehr effektiv. So effektiv, dass ich Probleme hatte, leise zu sein, als ich auf dem Sofa lag und mich vor Genuss wand. Wenn man in Betracht zieht, wie hellhörig unser Wohnblock ist, hatten unsere Nachbarn mich gestern höchstwahrscheinlich gehört. Zum Glück sind sie beide Singlemänner Mitte 20, die – vermutlich – nichts dagegen haben, sich eine stöhnende Frau anhören zu müssen.

Ich ziehe das neue, alte schwarze Minikleid über meine Hüften. Es fühlt sich nicht mehr so eng an wie noch vor vier Monaten. Vielleicht hat das Joggen tatsächlich etwas gebracht. Voller Erwartung gehe ich zu unserem Ganzkörperspiegel im Schlafzimmer.

Wauw, es sitzt verdammt gut, denke ich, während ein großes Lächeln sich in meinem Gesicht breitet. Es ist eng, aber nicht zu eng, überhaupt nicht. Meine Brüste sehen sowohl schön fest als auch groß aus und meine Hüftpartei strahlt Sex aus. Selbstsicher drehe ich den Po zum Spiegel, was meine Begeisterung nicht mildert. So schön rund und fest hat mein Arsch selten ausgesehen. Es werden mir heute Abend definitiv viele Typen hinterherschauen, wenn wir mit Martins Fußballmannschaft weggehen, was mir absolut nichts ausmacht. Im Gegenteil. Ich liebe die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts.

Deshalb war ich auch schockiert, als die „Me Too“-Debatte auf ihrem Höhepunkt war und einige, meiner Meinung nach zickige und aufmerksamkeitsgierige Feministinnen Klapse auf dem Po mit Vergewaltigung gleichstellten.

What the fuck Ladies?

Solche Gleichstellungen trüben eine extrem wichtige Frage. Oder ich weiß es nicht. Es mag sein, dass manche Frauen Klapse auf dem Po als einen Übergriff empfinden, was ich mir aber nicht vorstellen kann.

Vielleicht auch weil ich alles andere als prüde bin. Ich liebe es, wenn Typen sich nach mir umdrehen und ich sterbe auch nicht, wenn einer mir einen unschuldigen Klaps auf dem Po gibt. Solange er ein Nein versteht und nicht gleich unangenehm wird, weil ich ihn anschließend ablehne, überlebe ich wohl, dass er sich einen kurzen Augenblick nicht kontrollieren konnte.

„Bist du bereit?“ ruft Martin von der Küche. „Mh,“ antworte ich ein wenig sauer und so leise, dass er es gerade noch hören kann. Es tut ihm nur gut, daran erinnert zu werden, dass ich sein Stunt gestern nicht vergessen habe. Er ist immer noch weit von Vergebung entfernt – es wird wahrscheinlich noch ein paar Wochen für mich dauern, ihm zu verzeihen. Das wir nicht okay sind, soll mich aber nicht daran hindern, einen schönen Abend zu haben. Und die Chancen, dass es auch gelingt, sind nicht geringer geworden, seit ich das schwarze Minikleid anzog.

Zwei Stunden später…
Ich lache aufrichtig, während ich meinen Kopf zurückwerfe, damit meine langen, kastanienbraunen Haare um mein Gesicht tanzen. Als ich fertiggelacht habe, lächele ich ihn keck an und hebe meine Augenbraue flirtend, während ich ihm vorwerfe, er rede nur Scheiße. Ich sitze neben Gabriel, dem Kapitän von Martins Fußballmannschaft.

Ich hatte immer eine Schwachstelle für den Kerl. Ich weiß nicht, ob es auf seine dominante Art oder sein durch und durch perfektes Aussehen zurückzuführen ist – vermutlich beides – aber ich kann ihm einfach nicht widerstehen.

Er ähnelt Zac Efron, und zwar nicht dem Teenagerbuben aus High School Musical, sondern dem erwachsenen, muskulösen Zac Efron mit den gewuschelten Haaren, den charmanten Augen und dem Colgate-Lächeln. Die Haaren sind fast gleich und es gibt auch große Ähnlichkeiten zwischen den Augen. Gabriel ist jedoch wesentlich größer als Efron und von Martin habe ich mir erzählen lassen, dass er – Gabriel – womöglich auch besser ausgerüstet ist…

Angeblich sollte er eine Anakonda zwischen den Beinen haben, und zwar keine Baby-Anakonda, sondern eine ausgewachsene Anakonda nach Verzehrung einer Ziege. Martin zufolge ist nämlich nicht nur die Länge einschüchternd, sondern auch die Dicke.

Aus den Augenwinkeln sehe ich Martin mich anschauen. Er bewegt seine Lippen, um mir etwas zu sagen, aber ich bin ganz einfach zu weit weg, um ihn zu hören. Auch wenn ich zwar keine Kurse im Lippenlesen absolviert habe, bin ich ziemlich sicher, dass er „Komm kurz mit. Ich will mit dir reden“ sagt.

Ich zucke mit den Achseln, zeige auf meine Ohren und tische mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck auf, um ihm zu kommunizieren, dass ich ihn nicht hören kann. Er schaut mich leicht resigniert an, nimmt sein Handy und fängt an, eine Nachricht zu schreiben. Nach wenigen Sekunden höre ich mein Handy in der Tasche vibrieren. Ich angele es aus der Tasche und konstatiere, dass meine Fähigkeiten, Lippen zu lesen, nicht völlig hoffnungslos sind.

Er versucht offensichtlich die Fäden zu entwirren und ich spüre auch, dass er ein wenig eifersüchtig ist, dass ich seinen Mannschaftskumpel den Ball zuspiele. Es ist süß, aber nicht genug, um vergeben zu werden. Ich lasse ihn ein wenig länger schwitzen und schreibe: „Es ist ein wenig schwierig für mich, hier rauszukommen. Wie du sehen kannst, bin ich von zwei stattlichen Bullen umgeben. Wieso gehst du nicht zu Jonas in der Bar? Dann reden wir später?“

Kurz darauf sehe ich ihn ins Handy schauen, bevor er seinen Blick wieder auf mich lenkt. Ein wenig zögernd nickt er und schickt mir dann einen Fingerkuss. Ich lächele, aber so schwach, dass er sich nicht sicher sein kann, ob es ein Lächeln war oder nicht. Mit bettelnden Augen hält er meinen Blick ein paar Sekunden lang fest, bevor er akzeptiert, dass ich nicht nachgeben werde. Er lächelt zurück und geht dann in Richtung Bar.

Ich richte meinen Blick wieder auf Gabriel, der mich nachsichtig anschaut, während er fragt: „Krise im Paradies?“ Ich nicke und sage, dass ich nicht mehr darüber reden wolle. Ich möchte nur Spaß haben.

„Dann lasst uns Spaß haben,“ sagt Gabriel und legt seine große Hand auf meinen nackten Oberschenkel. Obwohl wir die letzte halbe Stunde zwar geflirtet haben, überrumpelt es mich, dass er – zwischen Freunden und Bekannten – so kühn ist und ich zucke deshalb kurz zusammen. Seine Hand ist unter dem Tisch versteckt, aber es ist mir trotzdem ein wenig zu übermutig. Bevor ich seine Hand jedoch entfernen kann, beginnt er, die Innenseite meines rechten Oberschenkels mit seinem Zeige- und Mittelfinger zu streicheln.

„Uh,“ sage ich mit zitternder Stimme und spüre, dass ich nass werde. „Das ist, glaube ich, etwas gefährlich, was wir hier machen.“

Er zuckt einfach mit den Achseln, bewegt seine Hand weiter nach oben und schiebt dann mein Höschen mit den Fingern geschickt zur Seite, bevor er sie in mich gleiten lässt. Shit, ist das heiß. Mit einem gestählten Blick penetriert er meinen Sinn, während seine Finger das Gleiche mit mir körperlich tun.

Er lässt sie ganz in mich verschwinden. Ich spüre beide Fingerspitzen meinen G-Punkt küssen und stoße einen kleinen Schrei aus. Ich schaue mich panisch um, doch alle um uns herum scheinen zum Glück ziemlich besoffen und in aufmerksamkeitsbedürftige Gespräche vertieft zu sein. Pyh, keiner hat was entdeckt.

Gabriel führt seinen Mund ganz nah an meinem rechten Ohr und flüstert, „Komm für mich.“ Darauf spüre ich, wie er das Tempo unter dem Tisch steigert und meine Klitoris gleichzeitig mit seinem Daumen stimuliere. Er ist besser als mein Womanizer.

Und dann sagt man, dass Männer nicht multitaskingfähig sind?

Ich kann mein Atmen nicht mehr kontrollieren, das zunehmend schwerer und schneller wird. Ohne darüber nachzudenken, packe ich die Tischkante mit beiden Händen, während ich meine Unterlippe hart beiße, um nicht laut vor mir zu stöhnen. Es gelingt mir, das Stöhnen zurückzuhalten, die Kontraktionen meines Körpers und mein Atmen kann ich aber nicht kontrollieren. „Stopp,“ flüstere ich, aber er hört nicht auf. Er sagt einfach: „Warum? Es gefällt dir ja offensichtlich, oder?“

„Höre auf!“ sage ich wieder, aber es ist bereits zu spät. Der Orgasmus trifft mich wie ein Güterzug und übernimmt die volle Kontrolle über meinen Körper. Vom Genuss überwältigt packe ich die Tischkante noch fester zu, während ich meine Hüften rhythmisch hin- und her bewege, um ihn dazu zu bringen, mich schneller und tiefer zu fingern. Meine Beine zittern und die Pausen zwischen meinen Atemzügen werden immer kürzer. Ich beiße meine Unterlippe noch härter, während ich flüstere: Fuck ja. Fuck, fuck, fuck. Stopp, stopp, stopp. Es geht nicht!“ Er hört nicht auf, aber ich bezweifle auch sehr, dass es einen Unterschied gemacht hätte. Es schnurrt schon im Unterleib und ich spüre, wie mir ein paar Tränen über die Wangen laufen.

Alle Geräusche um mich herum verschwinden und ich übergebe mich dem Orgasmus. Ich schließe die Augen. Ich weiß nicht genau, wie viel Zeit vergeht, aber auf einmal kehren sie zurück und im selben Augenblick werde ich mir fruchtbar bewusst, dass meine Beine zittern beziehungsweise dass ich immer noch mit geschlossenen Augen und einem festen Griff am Tisch neben Gabriel sitze.

Mit einer Mischung aus Wohlgefallen und Angst im Körper öffne ich langsam die Augen. Normalerweise liebe ich Aufmerksamkeit aber jetzt befürchte ich, dass alle Blicke im Raum auf uns ruhen. Zu meiner großen Erleichterung ist alles wie noch vor zwei Minuten. Die besoffenen Trottel, die mit uns am Tisch hocken, haben nichts bemerkt. Sie sind immer noch ins Gespräch vertieft und damit beschäftigt, uninteressante Geschichten zu erzählen.

Ich drehe vorsichtig den Kopf zu Gabriel. Langsam führt er seine rechte Hand zum Gesicht. Er öffnet den Mund und steckt dann seine Finger ins Maul. „Mh,“ sagt er mit seiner tiefen Stimme, während er mir zuzwinkert und an seinen Fingern lutscht. Mit der gleichen Aufmerksamkeit wie ein Mäusebussard, der seine Beute betrachtet, betrachte ich, wie er seine Finger wieder aus dem Mund zieht. Seine Hand nähert sich dem Glas vor ihm.

Er nimmt das Glas und mit einer Stimmenführung, die mir enthüllt, dass er von der Situation ganz unbeeindruckt ist, sagt er: „Prost!“ Verwirrt und verdattert erwidere ich seinen Gruß.

Wir trinken aus.

Mit einer ruhigen Bewegung setzt er sein Glas wieder ab und sagt: „Willst du noch etwas trinken?“ „Ähm, ja, danke,“ höre ich mich in einem Tonfall sagen, der enthüllt, dass ich so überrumpelt und verwirrt bin, dass ich meinen eigenen Namen gar nicht mehr kenne.

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