Blowjob: So gibst du ihm einen Blowjob, der euch beiden gefällt
Ein guter Blowjob hängt weniger davon ab, wie tief der Penis im Mund ist, als davon, ob du die empfindlichen Stellen kennst, einen Rhythmus findest und selbst Lust darauf hast. Dieser Ratgeber erklärt die Anatomie, die Vorbereitung, die wichtigsten Techniken und was bei müdem Kiefer und Würgereiz hilft. Dazu kommen die Fragen, die oft unausgesprochen bleiben: Wohin mit dem Sperma, wie groß ist das Infektionsrisiko, und was gilt, wenn er nicht kommt? Wir schreiben von „ihm“, die Technik gilt aber für jede Person mit Penis.
Kurz gesagt: Die Hand gehört dazu.
Wer den Schaft mit einer feuchten Hand umfasst und Hand und Mund im gleichen Rhythmus bewegt, entlastet den Kiefer und bestimmt selbst, wie tief der Penis in den Mund kommt. Das ist kein Notbehelf, sondern eine der einfachsten Techniken überhaupt.
Wo der Penis besonders empfindlich ist
Der Penis ist nicht überall gleich empfindlich. Wer die Stellen kennt, die vielen besonders gefallen, erreicht mit weniger Anstrengung mehr.
- Eichel: Für viele Männer die empfindlichste Stelle. Ohne Beschneidung liegt sie bei schlaffem Penis meist unter der Vorhaut.
- Eichelrand: Die Kante, an der die Eichel in den Schaft übergeht.
- Frenulum: Das kleine Hautbändchen an der Unterseite, direkt unter der Eichel. Viele Männer beschreiben es als den intensivsten Punkt.
- Unterseite des Schafts: Sie reagiert bei vielen stärker als die Oberseite.
- Hodensack und Damm: Der Damm ist die Haut zwischen Hodensack und After. Beide Bereiche werden leicht vergessen.
Daraus folgt ein einfacher Rat: Eine weiche, flache Zunge an der Unterseite der Eichel bringt oft mehr, als den ganzen Penis in den Mund zu nehmen.
Mit oder ohne Vorhaut
Mit Vorhaut kannst du die Haut beim Auf und Ab mitgleiten lassen oder sie sanft mit der Hand zurückschieben. Frag ihn, was ihm lieber ist, denn eine frei liegende Eichel kann sehr empfindlich sein. Ist er beschnitten, liegt die Eichel immer frei, und es gibt keine Vorhaut, die mitgleitet. Dann sind Speichel oder Gleitgel besonders wichtig.
Bevor es losgeht
Nur, wenn du Lust darauf hast
Ein Blowjob ist am schönsten, wenn er euch beiden etwas gibt. Hast du heute keine Lust, ist ein Nein völlig in Ordnung, und niemand muss sich dafür rechtfertigen. Hast du Lust, bist aber unsicher, sag es ruhig. Das nimmt den Druck.
Üben nimmt die Nervosität
Wenig Erfahrung ist kein Problem. Viele tasten sich ran, indem sie am eigenen Finger ausprobieren, wie sich Lippen, Zunge und leichtes Saugen anfühlen. Auch ein Dildo eignet sich zum Üben. Ein Finger ist natürlich kein Penis, aber du bekommst ein Gefühl dafür, wie du die Zunge bewegst und die Lippen über die Zähne legst. Und mach dir klar: Er wird vermutlich mehr darauf achten, dass du da bist, als darauf, ob deine Technik makellos ist.
Hygiene, ohne dass es peinlich wird
Wenn du ständig daran denken musst, ob er frisch gewaschen ist, macht es dir keinen Spaß. Bitte ihn also ruhig darum, kurz duschen zu gehen. Noch unkomplizierter ist es, gemeinsam unter die Dusche zu gehen. Das ist ein gutes Vorspiel, und niemand muss sich kritisiert fühlen.
Eine Haltung, die du lange aushältst
Ein Blowjob kann dauern. Sorg also dafür, dass du bequem sitzt, kniest oder liegst. Unter die Knie gehört ein Kissen, und auf dem Bett kannst du die Ellbogen zwischen seinen Beinen aufstützen.


Es gibt weitere Möglichkeiten. Liegt er auf dem Rücken und du zwischen seinen Beinen, ist das für dich die entspannteste Haltung, wenn es länger dauert. Liegt er quer auf dem Bett und du stehst daneben, ergibt sich ein anderer Winkel, und die Hände bleiben frei. Bei der 69 verwöhnt ihr euch gleichzeitig. Vielen fällt es dabei allerdings schwer, sich auf beides zu konzentrieren.
Die wichtigsten Techniken
Die eine richtige Art gibt es nicht. Diese sieben Techniken sind ein guter Anfang:
Erst drumherum
Küsse und lecke Oberschenkel, Bauch und Leisten, bevor du den Penis in den Mund nimmst. Nähere dich langsam und zieh dich noch einmal zurück. So baut sich die Spannung auf.
Flache Zunge am Frenulum
Lass eine weiche, breite Zunge die Unterseite hinaufgleiten und über das Frenulum streichen. Für viele Männer ist das besonders intensiv.
Hand und Mund zusammen
Umfasse den Schaft mit einer feuchten Hand und bewege Hand und Mund im selben Rhythmus. Das funktioniert vom Anfang bis zum Ende und schont den Kiefer.
Leichtes Saugen
Sauge sanft, während die Lippen auf und ab gleiten. Leichter Unterdruck fühlt sich für die meisten besser an als kräftiges Saugen.
Die Drehung
Drehe die Hand sanft um den Schaft, während der Mund an der Eichel bleibt. Das bringt Abwechslung, ohne dass du den Rhythmus ändern musst.
Fokus auf die Eichel
Lege die Lippen um den Eichelrand und lass die Zunge um die Eichel kreisen. Das ist auch eine gute Pause für den Kiefer.
Summen
Summe einen gleichmäßigen Ton, während die Lippen an der Eichel liegen. Die Vibration kann angenehm sein, gerade wenn er kurz vor dem Orgasmus ist.
Zähne aus dem Spiel lassen
Lege die Lippen leicht über die Zähne, sodass er nur Lippen und Zunge spürt. In der Hitze des Gefechts vergisst man das leicht. Berührst du ihn doch einmal mit den Zähnen, geh kurz zurück und mach sanft weiter.
Weich, langsam und feucht
Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, denk an diese drei Wörter. Beginne langsam und sanft, das Tempo kannst du später steigern. Speichel macht alles geschmeidiger, für Mund und Hand. Wird es zu trocken, hilft etwas Gleitgel. Wird es dir zu nass, schluck zwischendurch oder wisch dir mit der Hand den Mund ab. Ein Glas Wasser am Bett ist auch keine schlechte Idee.
Blickkontakt und Geräusche
Vielen gefällt es, wenn du ab und zu hochschaust und zeigst, dass es dir Spaß macht. Das soll sich natürlich anfühlen: ein Blick hin und wieder, kein Anstarren. Gleiches gilt für Geräusche. Du musst nichts vorspielen, aber du musst dich auch nicht zurückhalten, wenn dir danach ist.
Ein möglicher Ablauf
Die einzelnen Techniken ergeben mehr Sinn, wenn sie aufeinander aufbauen. Dieser Ablauf ist ein Vorschlag, den ihr beliebig ändern könnt:
- Aufwärmen. Küsse und Streicheln rund um den Penis, bevor der Mund ins Spiel kommt.
- Weich anfangen. Zunge und Lippen an Eichel und Unterseite, langsam und feucht.
- Rhythmus finden. Die Hand kommt dazu, Hand und Mund bewegen sich ruhig gemeinsam. Achte darauf, worauf er reagiert.
- Steigern. Erhöhe Tempo und Druck nach und nach. Wechsle die Technik ruhig, aber nicht ständig.
- Rhythmus halten. Kurz vor dem Orgasmus machst du genau das weiter, was gerade funktioniert. Viele hören in diesem Moment auf oder wechseln etwas, und die Erregung lässt wieder nach.
Müder Kiefer und Würgereiz: Was hilft
Das sind zwei typische Hürden, und bei beiden hilft die Hand:
- Die Hand verlängert den Mund. Bewegen sich feuchte Hand und Mund gemeinsam, fühlt es sich tiefer an, ohne dass der Penis tiefer im Mund ist.
- Die Hand ist ein Stopper. Hältst du die Basis umfasst, bestimmst du, wie weit er hineinkommt.
- Die Hand übernimmt. Wird der Kiefer müde, bleibt die Zunge an der Eichel, und die Hand macht die Bewegung.
- Durch die Nase atmen. Hals und Schultern locker lassen, nicht die Luft anhalten.
Eine Regel gilt immer: Er hält oder drückt deinen Kopf nie, wenn ihr das nicht ausdrücklich so vereinbart habt. Tempo und Tiefe bestimmst du.
Hodensack und Damm nicht vergessen
Viele konzentrieren sich so sehr auf den Penis, dass der Rest untergeht. Streichle den Hodensack mit der Hand oder der Zunge. Du kannst ihn auch sanft mit der Hand umfassen, während du am Penis bleibst. Sei vorsichtig: Die Hoden sind sehr druckempfindlich, und nicht jeder mag dasselbe. Frag also nach.
Der Damm wird oft übersehen. Manche Männer mögen dort einen ruhigen, festen Druck mit den Fingern. Mehr dazu, was dahinterliegt, steht im Ratgeber zur Prostatamassage.
Woran du merkst, dass es ihm gefällt
Schnelleres Atmen, Stöhnen und eine Hüfte, die im Takt mitgeht, sind gute Zeichen. Spannen sich Oberschenkel und Bauch an, ist er oft nah dran. Am einfachsten ist es trotzdem, zu fragen oder ihn mit seiner Hand zeigen zu lassen, welches Tempo und welchen Druck er mag.
Das muss kein langes Gespräch sein. Ein kurzes „So?“ oder „Schneller?“ reicht. Er kann auch sagen, wann etwas besonders gut ist, oder seine Hand auf deine legen. Und auch du sagst, was du möchtest und was nicht.
Das Finale: Wohin mit dem Sperma?
Sprecht vorher darüber, dann erlebt niemand eine Überraschung. Es ist deine Entscheidung, und du musst dich zu nichts gedrängt fühlen. Wenn er in deinem Mund kommen möchte, du aber nicht, ist die Sache erledigt.
| Möglichkeit | So geht's | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Im Mund, ausspucken | Sperma ausspucken und mit etwas Flüssigkeit nachspülen | Laut Deutscher Aidshilfe senkt dies das ohnehin sehr geringe HIV-Risiko noch weiter |
| Im Mund, schlucken | Schlucken und etwas trinken | Das HIV-Risiko bleibt auch dann sehr gering. Vor anderen Infektionen schützt das nicht |
| Außerhalb des Mundes | Kurz vorher zur Hand wechseln, er kommt auf deinen Körper, seinen Bauch oder in die Hand | Die Aidshilfe nennt das „raus, bevor es kommt“ |
| Im Kondom | Kondom vor dem Oralverkehr überziehen | Senkt auch das Risiko anderer Infektionen |
Was im Sperma steckt
Nach netDoktor besteht die Samenflüssigkeit größtenteils aus Drüsensekreten: etwa 70 Prozent kommen aus den Samenbläschen, etwa 20 Prozent aus der Prostata und etwa 10 Prozent aus den Nebenhoden, die auch die Spermien liefern. Enthalten sind unter anderem Fruktose und Zink. Für gesundheitliche Vorteile beim Schlucken haben wir keine Belege gefunden. Sperma kann aber Erreger übertragen, darum geht es weiter unten.
Wie Sperma schmeckt, ist verschieden. Mehr dazu steht im Artikel zum Sperma-Geschmack.
Kondom mit Geschmack, Gleitgel und Toys

Kondom mit Geschmack: Magst du den Geschmack von Penis oder Sperma nicht, kann ein Kondom mit Aroma eine einfache Lösung sein. Es senkt zugleich das Infektionsrisiko. Roll es über, wenn er erigiert ist, und drück dabei die Luft aus der Spitze. Das Gefühl ist für ihn etwas anders, aber das nehmen viele in Kauf. Eine Auswahl findest du unter Kondome und im Kaufberater zu Kondomen. Kondome bei Orion (Anzeige)
Gleitgel: Wähle ein fettfreies Gel. Fetthaltige Mittel wie Vaseline, Massageöl oder Bodylotion zerstören Latexkondome (Deutsche Aidshilfe). Für Latexkondome sind Mittel auf Wasserbasis laut Stiftung Warentest am sichersten. Mittel auf Öl- oder Silikonbasis können außerdem das Material von Toys angreifen. Wer Gel im Mund hat, sollte eines nehmen, das ausdrücklich für Oralverkehr gedacht ist. Gel mit Geschmack verändert das Erlebnis, schützt aber nicht vor Infektionen. Mehr im Kaufberater zu Gleitgelen. Gleitgel bei Amorelie (Anzeige)

Masturbator-Ei: Ein Masturbator-Ei wie das von Tenga ist eine weiche, dehnbare Hülle mit strukturierter Innenseite. Es wird über den Penis gezogen und mit der Hand bewegt. So kannst du Kiefer und Mund ausruhen, und er bekommt ein anderes Gefühl. Mehr im Kaufberater zu Masturbatoren. Masturbatoren bei Orion (Anzeige)

Wie sicher ist Oralverkehr?
Hier unterscheiden viele nicht genug zwischen HIV und anderen Infektionen. Beides sollte man auseinanderhalten.
HIV: praktisch kein Risiko
Wer einen Blowjob bekommt, hat laut Deutscher Aidshilfe kein HIV-Risiko. Wer bläst, hat ein sehr geringes Risiko, wenn Sperma in den Mund gelangt, denn die Mundschleimhaut ist robust und Speichel verdünnt die Flüssigkeit. Lusttropfen sind nach Angaben der Aidshilfe kein Infektionsrisiko. Weltweit sind nur wenige Fälle einer Übertragung durch Oralverkehr bekannt (Aidshilfe: Safer Sex und Oralverkehr, HIV-Übertragung).
Andere Infektionen: real
Chlamydien, Gonorrhö (Tripper), Syphilis, Herpes und HPV können beim Oralverkehr übertragen werden, in beide Richtungen (CDC, USA, 2024). Viele Infektionen verlaufen ohne Beschwerden, deshalb können sie weitergegeben werden, ohne dass jemand es merkt.
Laut CDC kann eine Gonorrhö im Rachen schwerer zu behandeln sein, und Infektionen mit bestimmten HPV-Typen können zu Krebs im Mund- oder Halsbereich führen. Die Behörde nennt auch schlechte Mundgesundheit, Wunden im Mund oder am Penis und den Kontakt mit Sperma als mögliche Risikofaktoren, schränkt aber ein: Ob sie das Risiko wirklich erhöhen, zeigen wissenschaftliche Studien bisher nicht.
So könnt ihr das Risiko senken
- Kondom verwenden. Das empfiehlt die CDC für den Oralverkehr am Penis, am besten ein Latexkondom ohne Gleitbeschichtung, bei Latexallergie eines aus Polyurethan. Kondome senken das Risiko, sie schließen es nicht aus (LIEBESLEBEN).
- Hautveränderungen nicht berühren. Bei Kontakt mit Herpes-Bläschen, Feigwarzen oder Syphilis-Geschwüren kann eine Übertragung sehr leicht passieren (LIEBESLEBEN). Warte in diesem Fall.
- Impfen und testen. Gegen einige sexuell übertragbare Infektionen kann man sich impfen lassen. Lass dich bei wechselnden Partnern oder bei Beschwerden testen und geh rechtzeitig zum Arzt. Laut LIEBESLEBEN lassen sich diese Infektionen gut behandeln.
Wenn er nicht kommt
Viele Männer kommen nicht bei jedem Blowjob. Das heißt nicht, dass du etwas falsch machst. Nervosität, Müdigkeit oder ein Kondom, das das Gefühl dämpft, können eine Rolle spielen. Manche brauchen auch einen festeren Griff, als der Mund allein ihn bietet.
Nimm die Hand dazu, lass ihn zum Schluss selbst übernehmen oder genießt den Blowjob einfach als Teil des Vorspiels. Er muss nicht mit einem Orgasmus enden, um gut zu sein. Bleibt der Orgasmus über längere Zeit aus und belastet ihn das, kann er das in einer ärztlichen Praxis ansprechen.
Für Fortgeschrittene
Wenn die Grundlagen sitzen und ihr beide neugierig seid, könnt ihr das hier ausprobieren. Nichts davon ist Pflicht.
Deep Throat in deinem Tempo
Viele Männer haben diese Fantasie. Für die meisten, die es versuchen, ist es aber schwierig, weil der Würgereiz einsetzt. Möchtest du es versuchen, dann geh langsam vor, atme durch die Nase und halte die Hand an der Basis. Üben kannst du mit einem Dildo. Du bestimmst die Tiefe. Dein Kopf bleibt frei, und du kannst jederzeit zurück. Bekommst du schlecht Luft oder tut es weh, hör sofort auf. Ein Blowjob wird dadurch nicht schlechter, dass der Penis nicht ganz im Mund verschwindet.
Mit der Temperatur spielen
Ein Schluck warmer Tee oder ein Eiswürfel vorher verändert die Temperatur im Mund. Prüfe sie immer zuerst selbst: Heißes kann die empfindliche Haut verletzen. Beobachte, wie er reagiert, denn nicht jeder mag Kälte. Auch Mineralwasser mit Kohlensäure fühlt sich anders an. Süßes würden wir weglassen, weil es klebt.
Vibration dazunehmen
Ein kleiner Vibrator kann, während du am Penis bist, am Damm oder sanft am Hodensack zum Einsatz kommen. Eine andere Möglichkeit ist ein Penisring mit Vibration. Mehr dazu in den Kaufberatern zu Mini-Vibratoren und Penisringen.
Anale Stimulation, wenn er möchte
Nicht jeder Mann mag es, und das ist kein Vorurteil, das man ihm ausreden müsste. Fragt euch vorher, ob ihr das beide wollt. Wenn ja, kann eine weiche Zunge oder ein Finger am Damm und am After für neue Reize sorgen. Für einen Finger brauchst du viel Gleitgel und kurz geschnittene Nägel. Wichtig ist auch die Sauberkeit: Beim Oralverkehr am After können laut CDC Hepatitis A und B, Darmparasiten und Bakterien wie E. coli übertragen werden. Mehr dazu steht in den Ratgebern zu Rimming und zur Prostatamassage.
Fünf Mythen über Blowjobs
| Mythos Gut ist, was tief geht | Fakt Die für viele empfindlichsten Stellen liegen rund um die Eichel. Zunge, Lippen und eine feuchte Hand bringen dort oft mehr als Tiefe. |
| Mythos Je stärker das Saugen, desto besser | Fakt Leichter Unterdruck und weiche Lippen sind für die meisten angenehmer. Starkes Saugen kann unangenehm werden. |
| Mythos Die Hand ist Schummeln | Fakt Hand und Mund zusammen sind eine vollwertige Technik, die zudem deinen Kiefer schont. |
| Mythos Jeder Mann will im Mund kommen | Fakt Männer sind verschieden, und die Entscheidung liegt bei dir. Sprecht vorher darüber. |
| Mythos Beim Oralverkehr steckt man sich nicht an | Fakt Das HIV-Risiko ist sehr gering, aber Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis, Herpes und HPV können übertragen werden (CDC). |
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Häufige Fragen zum Blowjob
Wie gibt man einen guten Blowjob?
Fang langsam an, nutze Lippen und eine weiche Zunge, vor allem an der Unterseite der Eichel, halte die Zähne weg und nimm die Hand am Schaft dazu. Ist er kurz vor dem Orgasmus, behalte den Rhythmus bei.
Wo ist ein Mann am empfindlichsten?
Bei vielen an Eichel, Eichelrand und Frenulum, dem Bändchen an der Unterseite direkt unter der Eichel. Auch Hodensack und Damm sind für manche sehr empfindlich.
Was hilft gegen den Würgereiz?
Halte die Basis mit der Hand umfasst, damit du die Tiefe bestimmst, atme durch die Nase und lass den Hals locker. Tiefer, als du möchtest, muss es nie gehen.
Was tun, wenn der Kiefer müde wird?
Lass eine feuchte Hand die Bewegung übernehmen und mach mit der Zunge an der Eichel weiter. So bekommt dein Kiefer eine Pause.
Muss man schlucken?
Nein. Du kannst schlucken, ausspucken oder ihn außerhalb des Mundes kommen lassen. Das entscheidest du. Sprecht am besten vorher darüber.
Kann man sich beim Blowjob mit HIV anstecken?
Das Risiko ist laut Deutscher Aidshilfe sehr gering und besteht nur für die Person, die bläst, wenn Sperma in den Mund gelangt. Wer einen Blowjob bekommt, hat kein HIV-Risiko.
Welche Geschlechtskrankheiten sind beim Oralverkehr möglich?
Unter anderem Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis, Herpes und HPV. Ein Kondom senkt das Risiko, und bei Beschwerden hilft ein Arztbesuch.
Warum kommt er nicht?
Das kann an Nervosität, Müdigkeit oder einem Kondom liegen. Oft fehlt auch einfach der feste Griff. Nimm die Hand dazu oder lass ihn zum Schluss übernehmen.
Quellen
- Deutsche Aidshilfe: Safer Sex und Oralverkehr
- Deutsche Aidshilfe: HIV-Übertragung
- Deutsche Aidshilfe: Kondome schützen
- LIEBESLEBEN (BIÖG): Lecktücher
- LIEBESLEBEN (BIÖG): Wie kann man sich anstecken?
- CDC (USA): About STI Risk and Oral Sex, 2024
- netDoktor: Sperma
- Stiftung Warentest: Wie Sie Sextoys sicher nutzen
