Squirting: Alles was du über Spritzorgasmen wissen musst

Squirting: Alles was du über Spritzorgasmen wissen musst

Der Spritzorgasmus ist fast sagenumwoben. Nur wenige Frauen hatten in ihrem Leben das himmlische (und nasse) Vergnügen eines Spritzorgasmus. Hattest du noch kein Glück? Kein Grund, aufzugeben. Mit der richtigen Technik kannst du den sagenumwobenen Orgasmus nämlich auch erreichen.

Bevor wir dir diese Technik erläutern, möchten wir kurz darauf eingehen, was ein Spritzorgasmus beziehungsweise „Squirting“ eigentlich ist. Um squirten zu können oder eine Frau zum Squirten zu bringen, musst du es nämlich erst verstehen.

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Was ist ein Spritzorgasmus?

Man redet von einem Spritzorgasmus beziehungsweise von Squirting, wenn während des sexuellen Höhepunktes Flüssigkeit oder Sekret von der Scheide spitzt. Über viel mehr sind sich die Forscher nicht einig. Es ist deshalb auch unmöglich, darauf zu antworten, was genau passiert und wie sich ein Spritzorgasmus anfühlt.

Die meisten Frauen erzählen allerdings, dass sie den Spritzorgasmus als intensiver und kraftvoller als einen „normalen“ Orgasmus empfinden.

Aus was besteht die Flüssigkeit, die ausgestoßen wird?

Wieder gibt es keine definitive Antwort.

Untersuchungen der Flüssigkeit zeigen jedoch, dass etwa die Hälfte der Flüssigkeit aus Urin besteht, zumindest wenn man die chemische Zusammensetzung betrachtet.

Siehe auch: Heiße Rollenspiele – Der ultimative Ratgeber

Die andere Hälfte ist eine noch unbekannte Flüssigkeit. Man vermutet, dass die Quelle des Sekrets die sogenannten Skene-Düsen sind, eine eindeutige Antwort gibt es aber noch nicht.

Andere meinen, es handelt sich nicht um Urin, sondern um eine andere und unbekannte Flüssigkeit.

Lasse dies eine Mahnung an alle Wissenschaftler sein – bitte erforschen Sie dieses Thema ein wenig intensiver – wir sind neugierig!

Können alle Frauen squirten?

Man vermutet, dass alle Frauen theoretisch squirten können. Für einige Frauen ist es relativ leicht, einen Spritzorgasmus zu erreichen, während andere länger und intensiver dafür arbeiten müssen. Die gute Neuigkeit ist allerdings, dass alle Frauen einen Spritzorgasmus erreichen können sollten!

Neue Studien zeigen, dass:

  • 54-60% der befragten Frauen erlebt haben, während eines Orgasmus gespritzt zu haben.
  • 13% bekommen ab und zu einen Spritzorgasmus.
  • 6% bekommen regelmäßig einen Spritzorgasmus.

Squirten – so geht’s

Es ist nicht zu 100% sicher, dass alle Frauen einen Spritzorgasmus bekommen können – oder das weiß man tatsächlich auch nicht (wie du sicher schon bemerkt hast, ist es ein relativ unerforschtes Thema der weiblichen Anatomie).

Du weißt erst mit Sicherheit, ob du squirten kannst oder nicht, wenn du es versucht hast. Deshalb geben wir dir im Folgenden unsere besten Ratschläge dazu, wie du mit etwas Glück einen Spritzorgasmus erreichen kannst.

1. Mache Kegelübungen

Um squirten zu können, ist eine starke Beckenbodenmuskulatur erforderlich. Vor allem der PC-Muskel sollte stark sein, das heißt der Muskel, den du unter anderem beim Pinkeln beanspruchst, um den Strahl anzuhalten.

Du musst deshalb so tun, wie deine Gynäkologin dir zweifelsohne schon 1000 Mal gesagt hat und Kegelübungen machen. Fange mit 30 Übungen pro Tag an und steigere die Anzahl dann nach und nach, als du stärker wirst.

Wir können leider nicht gewährleisten, dass du nach ausreichend Kegelübungen squirten kannst, es schadet aber nicht, einen starken Unterleib zu haben.

Verwende Beckenbodenkugeln

Wenn die täglichen Kegelübungen dir zu langweilig sind, kannst du auch Beckenbodenkugeln verwenden, um deinen Unterleib zu stärken.

Mit Beckenbodenkugeln kannst du deinen Unterleib trainieren und somit auch mehr Befriedigung während Sex und Masturbation erreichen. Wenn du deine Beckenbodenmuskulatur trainierst, wird die Empfindlichkeit der Scheide nämlich gesteigert – was deine Chancen auf einen Spritzorgasmus erhöht. Als Extrabonus kann es sowohl erotisch und reizend als auch sehr angenehm sein, mit den Beckenbodenkugeln zu trainieren.

Beckenbodenkugeln sind die etwas spannendere und effektivere Alternative zu Kegelübungen.

Liebeskugeln

2. Masturbiere dich zum Spritzorgasmus

Squirten macht oft mehr Spaß mit einem Partner (viele Männer finden es übrigens sehr heiß!), anfangs kann es aber ein Vorteil sein, zu versuchen, den Orgasmus allein zu erreichen.

Viele Frauen berichten, es sei für sie leichter, einen Spritzorgasmus zu erreichen, wenn sie ihren G-Punkt stimulieren, der sich etwa 4-5 Zentimeter vom Scheideneingang entfernt befindet. Wenn du die obere Scheidenwand mit einem Finger „kitzelst“, solltest du eine kleine Stelle spüren können, die sich etwas rau anfühlt.

Siehe auch: Tantra Sex – Der ultimative Ratgeber

Es ist sehr wahrscheinlich, dass du plötzlich das Gefühl bekommst, du musst pinkeln. Versuche aber, dieses Gefühl zu ignorieren und gebe dich dem Erlebnis hin. Es ist unmittelbar ein gutes Zeichen und kann heißen, dass du dem Spritzorgasmus nahe bist. Mache weiter!

Möchtet ihr zusammen testen, ob du einen Spritzorgasmus erreichen kannst, kann dein Partner dich natürlich auch mit dem Finger stimulieren.

Wenn das nicht funktioniert oder zu anstrengend ist, könnt ihr auch einen Dildo beziehungsweise einen Vibrator verwenden, um den G-Punkt zu stimulieren.

3. Verwende das richtige Sexspielzeug

Wenn du nichts dagegen hast, eine Abkürzung zu nehmen, ist Sexspielzeug das absolut effektivste Hilfsmittel, um einen Spritzorgasmus zu erreichen.

Es ist allerdings nicht ganz gleichgültig, welches Sexspielzeug du verwendest – es sind nämlich nicht alle Geräte dafür geschaffen, dich an der richtigen Stelle zu stimulieren. Wir empfehlen, es zunächst mit einem G-Punkt-Vibrator zu versuchen. Ein G-Punkt-Vibrator stimuliert und drückt auf deinen G-Punkt, was meistens einen kraftvollen Spritzorgasmus auslöst.

Drücke auf den Knopf unten und siehe die große Auswahl an G-Punkt-Vibratoren, die dir zum wunderschönen und nassen Orgasmus verhelfen können.

4. Entspanne dich und unterlasse, dich unter Druck zu setzen

Es sind (leider) die allerwenigsten Männer und Frauen, die unter Druck beziehungsweise auf Kommando kommen können. Vor allem, wenn man sich in den Kopf gesetzt hat, dass man den Höhepunkt erreichen muss, kann es nahezu unmöglich sein.

Das Gleiche macht sich mit Spritzorgasmen geltend, weshalb du dich nicht unter Druck setzen solltest. Lasse dich Zeit, entspanne dich und denke daran, dass es keine Katastrophe ist, wenn es dir diesmal nicht gelingt.

Wenn es nicht gelingt, dann mache eine Pause und versuche es erneut zu einem späteren Zeitpunkt.

Mann: So bringst du deine Frau zum Squirten

Es ist nun einmal schöner und lustiger, einen Spritzorgasmus mit einem Partner zu erreichen. Auch wenn viele Frauen zwar berichten, es sei leichter, einen Spritzorgasmus allein zu erreichen, gibt es guten Grund, es mit einem Partner zu versuchen.

Die obenerwähnten Ratschläge gelten natürlich immer noch, wenn du die Technik aber nicht ganz im Griff hast, folgt hier ein ausführlicher Schlachtplan, dem ihr folgen könnt. Es gibt natürlich keine Garantien, die Chancen, deine Frau zum Squirten zu bringen, sollten aber recht gut sein, wenn du den untenstehenden 5 Schritten folgst.

Gebe diesen Ratgeber deinem Partner oder verwende ihn selbst, wenn du deine Frau zum Squirten bringen möchtest.

Schritt 1: Bringe sie zum Entspannen

Wenn deine Frau nicht entspannt ist und sich geborgen fühlt, besteht keine Chance auf einen Orgasmus – so einfach ist es.

Deshalb ist es natürlich entscheidend, dass sie sich entspannt. Versuche zum Beispiel, sie übers Gesicht zu streicheln und ihren Körper zu massieren und lasse sie wissen, dass du sie wertschätzt. Nehme dir gute Zeit mit den einleitenden Übungen und unterlasse, es eilig zu haben. Wenn deine Frau ganz entspannt ist, fällt es ihr auch leichter, präsent zu sein und sich 100% auf deine Berührungen zu konzentrieren.

Schritt 2: Lecke sie

Die meisten Frauen lieben es, geleckt zu werden. Halte dich daher nicht zurück und verwende deine Zunge, um sie in den siebten Himmel zu bringen.

Lecke sie nach bestem Vermögen, gerne langsam und mit kleinen Pausen unterwegs, damit sie Zeit hat, deine Berührungen mit der Zunge zu spüren und genießen. Wenn du das Tempo ein wenig drosselst und dir Zeit nimmst, sie gründlich zu lecken, bekommt sie auch das Gefühl, ihr habt es nicht eilig. Oralverkehr sollte eben nicht etwas sein, was schnellstmöglich überstanden werden muss, damit es endlich richtig zur Sache gehen kann, sondern ein Teil des Erlebnisses.

Siehe auch: Wie erregt man eine Frau?

Es ist möglich, dass sie dir irgendwann darum bittet, das Tempo zu beschleunigen – unterlasse aber, ihr zu gehorchen! Wenn du das Tempo kontrollierst, ist sie in deiner Macht, was viele Frauen reizend und heiß finden.

Schritt 3: Stimuliere den G-Punk

Wenn sie nach dem Oralverkehr (hoffentlich) erregt ist, ist es Zeit, auf die Suche nach dem kleinen magischen G-Punkt zu gehen.

Der G-Punkt befindet sich etwa 5 Zentimeter vom Scheideneingang entfernt. „Kitzle“ sie mit dem Finger an der oberen Vaginalwand – und du solltest eine kleine Stelle spüren können, die sich im Vergleich zur restlichen Vagina ein wenig rau anfühlt.

Siehe auch: Was ist der G-Punkt?

Stimuler området med fingrene – meget gerne imens du fortsætter med at slikke hende. 

Stimuliere den Bereich mit den Fingern – gerne während du sie leckst.

Wie früher erwähnt kannst du mit Vorteil einen G-Punkt-Vibrator benutzen, um den kleinen Punkt zu lokalisieren und massieren. Der G-Punkt-Vibrator macht es einfacher, die kleine Stelle zu finden – und die Vibrationen sind zudem effizienter als Berührungen mit dem Finger.

Schritt 4: Stimuliere, mache eine kleine Pause, stimuliere, mache eine kleine Pause… 

Wenn du den G-Punkt der Frau lokalisiert und eine Weile stimuliert hast, solltest du die Technik wechseln. Statt den G-Punkt kontinuierlich zu stimulieren, sollst du jetzt abwechselnd mit den Fingern an den G-Punkt vibrieren und kleine Pausen machen, in denen du den Punkt zwischen zwei Fingern klemmst. Mache so weiter, bis deine Partnerin irgendwann so erregt ist, dass der Orgasmus nicht mehr weit entfernt ist.

Wenn sie deiner Ansicht nach dem Höhepunkt nahe ist, wechselst du die Stellung und beginnt, den G-Punkt noch gezielter zu stimulieren. Du hörst also auf, sie zu lecken, und konzentrierst dich ausschließlich auf die Stimulierung des G-Punktes bis sie den Orgasmus nicht mehr zurückhalten kann und in einem spritzenden und nassen Orgasmus explodiert.

Schritt 5: Komme zusammen runter

Es mag ein wenig langweilig klingen, aber es ist tatsächlich eine gute Idee, nach dem Orgasmus liegen zu bleiben und zu kuscheln. Neben dem Spritzorgasmus an sich erlebt die Frau nämlich auch ein Wohlbefinden im Körper, das beim Kuscheln verlängert werden kann.

Ruhe euch zusammen aus und nutze die Gelegenheit eventuell dafür, über das Erlebnis zu reden. Vielleicht gibt es Raum für Verbesserung, vielleicht verdienst du auch nur Lob für deine Leistung.

Lieb Kind hat viele Namen…

Wenn du von weiblicher Ejakulation oder Squirting gehört und dich gewundert hast, was das wohl heißt, können wir verraten, dass beide Begriffe über einen Spritzorgasmus decken.

Weibliche Ejakulation ist oft die etwas „schönere“ und medizinische Bezeichnung für einen Spritzorgasmus, während die Bezeichnung Squirting oft in Zusammenhang mit Pornos verwendet wird. Das Wort „Spritzorgasmus“ liegt irgendwo in der Mitte der beiden Begriffe.

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